FÜHRUNG

Welche Verpflichtungen bestehen hinsichtlich der externen Verbreitung eines Stellenangebots?

Dieser praktische Leitfaden erläutert die rechtlichen Anforderungen für die externe Veröffentlichung von Stellenanzeigen. Sie erfahren mehr über die Veröffentlichungsverfahren, die erforderlichen Inhalte und die besten Plattformen, um die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen zu maximieren. Wir beleuchten außerdem die Vorteile und Grenzen der externen Rekrutierung, damit Sie Ihren Rekrutierungs- und Bewerbungsprozess optimal strukturieren können.

Externe Stellenausschreibung: Präsentation und Vorgehensweise

Was ist ein Stellenangebot?

Eine Stellenanzeige ist ein Dokument, das die offene Stelle in einem Unternehmen detailliert beschreibt. Sie enthält insbesondere eine Beschreibung der Aufgaben, der erforderlichen Qualifikationen, der gewünschten Fähigkeiten und des Bewerbungsverfahrens. Damit eine externe Stellenanzeige den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, muss sie mehrere wesentliche Kriterien erfüllen.

Im Rahmen der externen Personalbeschaffung muss die Stellenanzeige so gestaltet sein, dass sie einen großen und vielfältigen Bewerberpool anspricht. Sie stellt den ersten Kontaktpunkt zwischen Unternehmen und Bewerbern dar und spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Arbeitgebermarke. Daher muss die Anzeige den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und Diskriminierungsfreiheit gewährleisten.

Was sollte ein Stellenangebot enthalten, das extern veröffentlicht werden soll?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Veröffentlichung von Stellenangeboten erfordern die Einhaltung mehrerer Kriterien. Erstens muss eine Anzeige in französischer Sprache verfasst sein, wenn es sich um eine Stelle innerhalb des französischen Staatsgebiets handelt. Dies ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Bewerber die Anzeige verstehen und eine klare und präzise Kommunikation gewährleistet ist.

Das Angebot muss sich auf eine tatsächlich existierende Stelle im Unternehmen beziehen. Die Anzeige darf daher nicht als irreführendes Werbemittel missbraucht werden, sondern muss Bewerber über eine offene Stelle informieren. Die gesetzliche Pflicht zur Veröffentlichung von Stellenangeboten verbietet die Verbreitung von Scheinanzeigen, die Bewerber in die Irre führen könnten. Zuwiderhandlungen können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr und einer Geldstrafe von 37.500 € geahndet werden (Artikel R5334-1 des französischen Arbeitsgesetzbuchs).

Darüber hinaus muss die Anzeige kostenlos sein, d. h. für alle ohne zusätzliche Gebühren zugänglich, um Chancengleichheit für alle potenziellen Kandidaten zu gewährleisten. Diese Anforderung trägt zu Transparenz und Fairness im externen Auswahlverfahren bei.

Das Stellenangebot muss dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung (Artikel L1132-1 des französischen Arbeitsgesetzbuchs) entsprechen. Das bedeutet, dass die Stellenanzeige keine Begriffe oder Kriterien enthalten darf, die einen Bewerber aufgrund seines Alters, Geschlechts, seiner Herkunft, Religion oder anderer gesetzlich geschützter Merkmale benachteiligen oder bevorzugen könnten.

Diese Anforderungen bilden die Grundlage für die rechtmäßige Verbreitung von Stellenangeboten.

Wo kann ich eine Stellenanzeige veröffentlichen?

Die externe Veröffentlichung einer Stellenanzeige erfordert die Nutzung mehrerer Kanäle, um maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten und einen breiten Pool qualifizierter Kandidaten zu erreichen. Es ist erwähnenswert, dass die Pflicht zur Veröffentlichung von Stellenanzeigen auf France Travail (ehemals Pôle emploi) im Jahr 2005 endete.

Zu den effektivsten Veröffentlichungskanälen gehören:

  • Jobbörsen : Durch die Veröffentlichung auf Jobportalen wird sichergestellt, dass Ihre Anzeige von einer Vielzahl von Kandidaten gesehen wird, die aktiv nach neuen beruflichen Möglichkeiten suchen.
  • Professionelle soziale Netzwerke : Plattformen wie LinkedIn bieten ideale Möglichkeiten, externe Stellenanzeigen zu veröffentlichen und direkt mit Fachkräften aus verschiedenen Branchen in Kontakt zu treten. Auch Facebook ist mit seinem „Jobs“-Bereich hilfreich, ebenso wie Instagram mit seinen Story- und Beitragsfunktionen.
  • Karriereseiten : Nutzen Sie Ihre eigene Website, um die verschiedenen Karrieremöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu bewerben und Ihre Arbeitgebermarke hervorzuheben.

Die Verbreitung über mehrere Kanäle optimiert die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen und trägt zur Transparenz bei. Darüber hinaus ermöglicht die Online-Verbreitung einen gleichberechtigten Zugang zu Stellenangeboten.

Für die effektive Veröffentlichung von Stellenanzeigen auf mehreren Plattformen können Sie Bewerbermanagementsysteme (ATS) mit umfassenden Publishing-Tools nutzen. Marvin Recruiter ist ein Beispiel dafür: Sie können Stellenanzeigen erstellen und anpassen und diese anschließend mit einem Klick gleichzeitig auf mehreren gängigen Jobportalen veröffentlichen.

Die Vorteile der externen Rekrutierung

Die Mehrheit der Kandidaten

Einer der Hauptvorteile der externen Rekrutierung ist die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Kandidaten zu erreichen. Durch die Veröffentlichung Ihrer externen Stellenanzeige auf Jobportalen und in sozialen Medien gewinnen Sie vielfältige Profile aus verschiedenen Branchen und Regionen. Dies fördert einen gesunden Wettbewerb und ermöglicht Ihnen die Auswahl der besten Kandidaten anhand objektiver Kriterien.

Eine breite Palette an Bewerbungen stärkt den externen Auswahlprozess, indem sie den Vergleich von Qualifikationen ermöglicht und Einstellungsfehler aufgrund einer zu homogenen Sichtweise der Kandidatenprofile verhindert. Diese Vielfalt an Bewerbungen trägt somit zur Effizienzsteigerung des Bewerbungsmanagements und zur Erhöhung der Chancen bei, den idealen Kandidaten zu finden.

Schließlich ermöglicht Ihnen dies auch, Ihren Talentpool für zukünftige Möglichkeiten zu erweitern.

Um neue Dynamik zu erzeugen

Externe Rekrutierung ermöglicht es einem Unternehmen, neue Impulse zu setzen, indem es unterschiedliche Ideen und Perspektiven einbezieht. Im Gegensatz zur internen Rekrutierung, die auf Profile zurückgreift, die bereits mit der Unternehmenskultur vertraut sind, bringen externe Kandidaten eine frische Perspektive ein, die etablierte Methoden hinterfragen und Innovationen anregen kann.

Eine gut geplante externe Stellenausschreibung bietet somit die Möglichkeit, die Organisation aufzufrischen, die Sichtbarkeit des Unternehmens am Markt zu erhöhen und die Teams durch vielfältige Fähigkeiten und Erfahrungen zu motivieren.

Verbessert die Arbeitgebermarke

Eine externe Stellenanzeige, die den gesetzlichen Vorgaben entspricht, in französischer Sprache verfasst und diskriminierungsfrei ist, stärkt die Glaubwürdigkeit und das Image des Unternehmens. Transparenz und gleichberechtigter Zugang zu Stellenanzeigen vermitteln positive Werte, die die Arbeitgebermarke stärken.

Durch die Veröffentlichung seiner Stellenanzeigen auf renommierten Jobportalen und professionellen Netzwerken wie LinkedIn demonstriert das Unternehmen seine Einhaltung der Arbeitsgesetze und sein Engagement für klare und transparente Kommunikation. Diese Vorgehensweise stärkt das Vertrauen der Bewerber und erhöht die Attraktivität des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt.

Die Grenzen der externen Rekrutierung

Externe Rekrutierung bietet zwar viele Vorteile, hat aber auch einige Einschränkungen. Eine der größten Herausforderungen sind die Kosten und der Zeitaufwand für einen effektiven Auswahlprozess. Diese Einschränkungen zu verstehen ist entscheidend, um Ihre Stellenanzeigenstrategie anzupassen und Ihre Ressourcen optimal einzusetzen.

Ein kostspieliger und zeitaufwändiger Prozess

Die externe Personalbeschaffung ist oft mit erheblichen Investitionen verbunden, sowohl zeitlich als auch finanziell. Das Veröffentlichen von Stellenanzeigen auf Jobportalen, die Verwaltung von Bewerbungen mithilfe von Bewerbermanagement-Software und die Koordination von Vorstellungsgesprächen verursachen beträchtliche Kosten für das Unternehmen.

Darüber hinaus erfordert der externe Auswahlprozess eine sorgfältige Überprüfung der Profile, um Einstellungsfehler mit potenziellen Kosten- und Reputationsschäden zu vermeiden. Verzögerungen im Auswahlprozess können zudem die Entscheidungsfindung und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter verlangsamen.

Der Einstellungsfehler

Eine weitere Einschränkung der externen Rekrutierung ist das Risiko von Fehlbesetzungen. Aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen aus verschiedenen Kanälen passen manche Kandidaten möglicherweise nicht optimal zur Position oder zur Unternehmenskultur. Solche Fehler können die Produktivität beeinträchtigen und zu zusätzlichen Kosten für die Korrektur führen.

Daher ist es unerlässlich, ein Verfahren zur Kontrolle externer Stellenausschreibungen einzuführen und strenge Auswahlkriterien anzuwenden, um das Risiko der Auswahl ungeeigneter Kandidaten zu minimieren. Investitionen in Bewerbermanagementsysteme und ein klar definiertes externes Auswahlverfahren tragen dazu bei, diese Risiken zu reduzieren und sicherzustellen, dass die Personalbeschaffung den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist interne Rekrutierung?

Interne Rekrutierung bedeutet, eine freie Stelle durch die Förderung der internen Mobilität bestehender Mitarbeiter zu besetzen. Im Gegensatz zur externen Rekrutierung ermöglicht sie die Entwicklung interner Kompetenzen und sichert ein gewisses Maß an Kontinuität im Unternehmen.

Welche Plattform eignet sich am besten für die Veröffentlichung einer Stellenanzeige?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage, da die Wahl der Plattform von der Branche und der Art der ausgeschriebenen Stelle abhängt. Für eine effektive externe Stellenausschreibung empfiehlt es sich jedoch, spezialisierte Jobbörsen sowie professionelle soziale Netzwerke wie LinkedIn zu nutzen. Diese Kanäle gewährleisten optimale Sichtbarkeit und ermöglichen es Ihnen, einen großen Pool an Kandidaten zu erreichen.

Was versteht man unter der Mehrfachveröffentlichung einer Stellenanzeige?

Die gleichzeitige Veröffentlichung einer Stellenanzeige auf mehreren Plattformen und Kanälen maximiert deren Sichtbarkeit und erreicht verschiedene Kandidatengruppen. Durch die Veröffentlichung auf Jobportalen, Stellenbörsen und professionellen sozialen Netzwerken erhöht das Unternehmen seine Chancen, einen vielfältigen und qualifizierten Bewerberpool zu gewinnen und gleichzeitig die Veröffentlichungspflichten und geltenden rechtlichen Bestimmungen einzuhalten.

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